
Kapiteljahrtag
in Ottobeuren
Gottesdienst am Donnerstag, 20.
Oktober 2005
Basilika Ottobeuren, 19.00 Uhr
Basilikachor und -orchester: Requiem
von Gruber
anschließend Herbstvollversammlung
des Dekanatsrats
im Pfarrheim St. Michael, ca. 20.15
Uhr
Dekan Pater Johannes begrüßt zur
"Bildershow vom Weltjugendtag
im Dekanat Ottobeuren und in Köln"
Ausblick: Pfarrgemeinderatswahlen
12. März 2006
Einführung des neuen Pfarrers
von Markt Rettenbach und Leiters
der Pfarreiengemeinschaft Markt Rettenbach - Engetried - Eutenhausen/Mussenhausen
- Frechenrieden
Pfr. Johann Wölfle
am Abend des 11. September 2005
Zu Beginn der Abholung am Pfarrheim (Adler) wurde Pfr. Johann Wölfle mit einem originellen Gedicht von zwei Mädchen begrüßt. In einem langen Kirchenzug ging es zum Einführungsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Jakobus. Konzeletranten: Links Dekan i.R. Biehler (Mindelheim), Mitte Pfr. Peter Weixler (bis 1992 39 Jahre lang Pfarrer von Markt Rettenbach) und links Abt Paulus von Ottobeuren.
Dekan P. Johannes zeigt bei
der Installation die bischöfliche Ernennungsurkunde ...
... und führt den neuen
Pfarrer an den Priestersitz
Frau Gertrud Heinle, die PGR-Vorsitzende von Engetried, begrüßt den neuen Pfarrer im Namen aller Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft.
Die erste Ansprache des neuen
Pfarrers
Prodekan Johann Wölfle
Gottes Segen !!
Gründung der Pfarreiengemeinschaft
Babenhausen-Kettershausen-Mohrenhausen-Tafertshofen-Zaiertshofen
Verabschiedung von BGR Lothar Lidel von Babenhausen
Einführung des neuen Pfarrers
und Leiters der Pfarreiengemeinschaft
Christian Lang sowie seines
Kaplans P. Austin Abraham und des Gemeindereferenten Stefan Weiher
am 11. September 2005 (vormittags)
Dekan P. Johannes Schaber OSB,
der im Auftrag des Diözesanadministrators die Pfarreiengemeinschaft
gründet und den neuen Pfarrer in sein Amt einführt
(v.l.n.r. Pfr. Christian Lang, Dekan P. Johannes,
Pfr. Lothar Lidel, Kaplan Austin Abraham)
Soviele Ministranten sind zum
Festtag gekommen.
Pater Johannes erklärt zu Beginn des Gottesdienstes, was es heißt, eine Pfarreiengemeinschaft zu gründen. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden und Kirchenpfleger der Pfarreien zeigen ihre Pfarrkirchen und erzählen, was sie von ihrer Pfarrei in die neue Pfarreiengemeinschaft einbringen. Gebe Gott seinen Segen für das, was in dieser Stunde mit der Gründung der Pfarreiengemeinschaft begonnen wurde.
Nach der Verabschiedung und Würdigung des 37jährigen Wirkens von Pfr. Lothar Lidel führt Dekan P. Johannes Christian Lang in sein Amt als Pfarrer von Babenhausen und Leiter der Pfarreiengemeinschaft Babenhausen-Kettershausen ein. Pfr. Lang legt das Versprechen ab, in Gehorsam gegenüber dem Bischof die ihm anvertraute Herde Gottes zu leiten.
Die symbolische Übernahme
erfolgt bei der "Installation" am Priestersitz.
Von da an leitet der neue Pfarrer
den Gottesdienst.
Anschließend erfolgt noch die Einführung von Kaplan Austin Abraham und GR Stefan Weiher.
Der neue Pfarrer Christian Lang bei seiner ersten Ansprache
Der festliche Gottesdienst dauerte 2 1/2 Stunden. Doch er wird ein unvergesslicher Tag für Babenhausen und die neue Pfarreiengemeinschaft bleiben.
Beim gemeinsamen Mittagessen im Pfarrheim erfolgte die originelle Verabschiedung von Pfr. Lothar Lidel und die Begrüßung des neuen Pfarrers Christian Lang und seiner Mitarbeiter. - Ad multos annos.
Verabschiedung von Pfr. Johann Wölfle
in den Pfarreien Kettershausen, Bebenhausen, Mohrenhausen,
Tafertshofen und Zaiertshofen am 28. August 2005
Mit einem feierlichen Gottesdienst verabschiedete sich Pfarrer Johann Wölfle in der überfüllten Pfarrkirche von Kettershausen. Der beliebte Pfarrer wirkte 16 Jahre in Kettershausen und ging ungern von seinem bisherigen Wirkungsort. Die Pfarreien widmeten ihm einen schönen Abend als Dank zum Abschied in der Festhalle.
Die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden und Kirchenpfleger der vier Pfarreien zum Gruppenbild auf der Bank und am Tisch, die sie dem scheidenden Pfarrer mit vielen guten Wünschen und dankenden Worten mitgeben.
Pfarrer Robert Schwaiger
seit 20 Jahren in Klosterbeuren
Vor 20 Jahren trat Pfarrer Robert Schwaiger seinen Dienst als Klosterbeurer (Winterrieder, Engishauser) Pfarrer an. Dieses Jubiläum feierte die Pfarrgemeinde bei einem Stehempfang in der alten Schule. Weil es ihm so gut gefalle, sagte Pfarrer Schwaiger, habe er sich noch nie um eine Versetzung beworben. Freudig wolle er seinen pastoralen Dienst weitere Jahre hier verrichten. Gottes Segen dazu !!
Regionales Fest der Begegnung
und internationales Jugendfestival
zum Weltjugendtag
am 13. August in Ottobeuren
-- Hier der ausführliche Bericht
--
Regionales
Fest der Begegnung
und
internationales Jugendfestival
in
Ottobeuren am 13. August 2005
Verabschiedung von Pfr. Michael Saurler
Die Pfarreiengemeinschaft Markt-Rettenbach-Engetried-Frechenrieden-Eutenhausen/Mussenhausen
verabschiedet ihren Pfarrer Michael
Saurler nach 13 Jahren am 24. Juli 2005 mit einem festlichen Gottesdienst
zum Patrozinium St. Jakobus und einem Festabend im ADLER. Der Festabend
war (trotz des traurigen Anlasses der Verabschiedung) ein Feuerwerk an
Späßen und Überraschungen, der die Bauchmuskeln über
Stunden sehr strapaziert hat.
P. Johannes dankt Pfr. Saurler
herzlich
für die gute Nachbarschaft.
Ehrendekan Michael Mayer, der Pfr. Saurler 1992 als Dekan in sein Amt eingeführt hat, hielt eine seiner gespannt erwarteten Reden zum Abschie von Pfr. Saurler. Sein wichtigstes Ziel war es, nach seinen Vorrednern, die Pfr. Saurler seligpriesen, endlich und schonungslos "die Wahrheit" zu sagen.
Das schönste Geschenk, dass die Pfarrgemeinderäte und Kirchenpfleger der Pfarreiengemeinschaft ihrem Pfr. Saurler machen konnten, war der Abschiedsabend, bei dem die Dankbarkeit auf sehr herzliche und sehr unterschiedliche Weise zum Ausdruck kam. Herrn Pfr. Saurler Gottes Segen bei seinem weiteren Wirken, in den nächsten Jahren in Augsburg.
Papst Benedikt XIV. ernennt am 16.
Juli 2005
den Bischof von Eichstätt
und Militärbischof
Dr. Walter Mixa
zum 80. Bischof der Diözese
Augsburg
Das Dekanat Ottobeuren grüßt seinen neuen Bischof und wünscht ihm herzlich Gottes Segen für sein Wirken in unserer Diözese.
Das Augsburger Domkapitel unter Leitung des Dompropstes Weihbischof Josef Grünwald besucht den neuen Augsburger Bischof am Tag seiner Ernennung in Eichstätt und begrüßt ihn mit den besten Segenwünschen in unserer Diözese.
Dekanatskonferenz "im Blauen"
in Babenhausen am 14. Juli 2005
Pfr. Lothar Lidel, seit 37 Jahren Pfarrer von Babenhausen, hat den Dies nach Babenhausen eingeladen. Es ist sein letzter Dies als amtierender Pfarrer von Babenhausen. Nach der feierlichen Vesper mit Orgelbegleitung in der Pfarrkirche St. Andreas waren alle Teilnehmer zur Schloßführung ins Fuggerschloss Babenhausen eingeladen.
Dort erwartete uns Herr Müller, der uns fachkundig durch das Museum mit der Geschichte des fürstlichen Hauses Fugger führte.
Nach der Führung im Schloss lud uns Pfarrer Lidel zu einem fürstlichen Abendessen ins Kolpinghaus ein.
Dekan Pater Johannes OSB bedankte sich herzlich bei Pfr. Lidel für die herzliche Einladung nach Babenhausen und revanchierte sich mit einer Einladung nach Ottobeuren zu einem der großen Basilikakonzerte.
Ministranten des Dekanates Ottobeuren
zur Wallfahrt in Kloster Andechs
am 9. Juli 2005
Zum
ausführlichen Bericht
--
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Frühjahrsvollversammlung
des Dekanatsrates
am Dienstag, 12. April 2005 in
Erkheim
Der Vorsitzende des Diözesanrats
der Diözese Augsburg,
Herr Helmut Mangold, sprach zum
Thema:
Miteinander Verantwortung tragen
in Kirchen und Gesellschaft.
Die Sendung der Laien in kirchliche
Aufgaben.
Kirchliche Laienarbeit im Diözesanrat
bzw. Dekanatsrat
Weltugendtagslose
Dekan P. Johannes Schaber OSB verkauft auf dem Ottobeurer Weihnachtsmarkt Weltjugendtagslose. Die Vorbereitungen auf den Weltjugendtag und die "Tage der Begegnung" laufen gut an. Nur noch 8 Monate, dann ist es soweit.
Aussendung
der Weltjugendtags-Teams unseres
Dekanates
durch Dekan P. Johannes Schaber
OSB
in Erkheim am 27. November 2004
Einen ganzen Tag haben sich die Mitglieder der Weltjugendtagsteams in den Pfarreien unseres Dekanates für die "Tage der Begegnung" schulen lassen. Die Leitung hatte Christine Erdinger von der Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit in Memmingen.
Im Jugendgottesdienst zum Abschluss
bringen wir einen Schlafsack. Zeichen dafür, dass wir den Gästen
aus aller Welt einen Schlafplatz bereitstellen und wir sie mit offenen
Armen empfangen wollen.
Wir bringen eine Wasserschale,
Zahnbürste und ein Handtuch. Der Gast soll bei uns alles haben, was
er braucht, damit er sich wohlfühlen kann.
Wir bringen eine Gitarre zum Altar.
Miteinander singen und musizieren eröffnet über alle Sprachen
hinweg neue Wege der Begegnung.
Wir bringen eine Kerze, weil
wir mit unseren Gästen zusammen beten wollen. Wo zwei oder drei in
Jesu Namen versammelt sind, da ist er mitten unter ihnen.
Wir bringen Brot und Wein zum Altar.
Die Emmaus-Jünger erkannten Jesus beim Brotbrechen. Wir wollen mit
den Gästen die Gaben teilen, damit uns die Augen und das Herz aufgehen,
wenn wir Christus in unseren Gästen erkennen und seine Nähe erfahren.
Ausführlicher
Bericht aus Ottobeurer Perspektive
--
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am 21. November in der Basilika Ottobeuren
Hauptzelebrant war Dekan i.R.
Michael Mayer. Er ist der bislang einzige Augsburger Diözesanpriester,
der aus der Pfarrei Ottobeuren hervorgegangen ist (bei über 30 Ottobeurer
Ordensleuten). Mit ihm zelebrierten Dekan P. Johannes Schaber OSB und der
frisch promovierte Ottobeurer Kaplan Henry Nganda Sserwaniko.
Den Gottesdienst vorbereitet
haben die Augsburger Theologen Peter Schneider, Thorsten Milchert, Christian
Mazenik und Dominik Helms.
Alter und neuer Regionaldekan
der Diözesanregion MM-Unterallgäu
Am 11. November wurde in Mariä
Himmelfahrt in Memmingen der bisherige Regionaldekan Michael Saurler, Pfarrer
von Markt Rettenbach, nach sechsjähriger Amtszeit verabschiedet. Prälat
Josef Heigl, der Ständige Vertreter des Augsburger Diözesanadministrators,
und Prälat Dr. Dietmar Berndt, der Seelsorgeamtsleiter, dankten Regionaldekan
Saurler für sein großes Engagement und die gute Zusammenarbeit.
Die Vertreter der Pfarreien der drei Dekanate unserer Region brachten ihre
hohe Wertschätzung und Dankbarkeit Pfr. Saurler gegenüber zum
Ausdruck.
Wir danken ihm vom Seiten des
Dekanates Ottobeuren vielmals und wünschen ihm Gottes Segen für
seine Zukunft.
Als neuer Regionaldekan wurde Pfr. Martin Maurer, Krankenhauspfarrer am Klinikum Memmingen, eingeführt. Auch ihm Gottes Segen für seine neue Tätigkeit und auf eine gute Zusammenarbeit.
im Jugendhaus Waldmühle
11.-13. November 2004
Die Leitung lag in den bewährten Händen der Ottobeurer Ministranten unter Leitung von Dominik Helms, unterstützt von Fabian (Klosterbeuren). Hier im Bild links Uli Gischel, rechts Dekanatsoberministrant Dominik Helms
ausführlicher
Bericht unter www.dekanat-ottobeuren.de/Hauptseiten/Banner.htm
--
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Kapiteljahrtag und
Herbstversammlung des Dekanatsrates
am 21. Oktober 2004 in Kettershausen
Nach dem feierlichen Requiem in der Pfarrkirche von Kettershausen, an dem die Geistlichen des Dekanates Ottobeuren konzelebrierten, traf sich der Dekanatsrat zu seiner Herbstvollversammlung. Thomas Stark von der Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit informierte über den Weltjugendtag (11.-22. August 2005) und das Regiofest während der Tage der Begegnung am 13. August 2005 in Ottobeuren.
Ab 15.00 Uhr Ankommen der Gäste
aus den Pfarreien der Region
Workshops, Konzerte, Führungen,
Begegnung
20.00 Uhr Festival im Kurpark (bis
22.00 Uhr)
Weihbischof DDr. Anton Losinger
führt unsere Ministranten
durch den Augsburger Dom
(25. September 2004)
30 Ministranten im Alter von 12-22 Jahren aus acht Pfarreien des Dekanates Ottobeuren besuchten am 25. September 2004 zum "Jahr der Berufung" die Bischofsstadt Augsburg. Auf dem Programm standen der Dom, St. Ulrich und Afra sowie das Priesterseminar St. Hieronymus. Weihbischof DDr. Anton Losinger empfing die jungen Gäste und führte sie durch den Augsburger Marien-Dom. Den barockverwöhnten Ottobeurer Ministranten und Ministrantinnen brachte er die Schönheit der Romanik und Gotik näher, erklärte ihnen, warum der Dom die wichtigste Kirche der ganzen Diözese ist und welches große Jubiläum wir in diesem Jahr zu Ehren der heiligen Afra feiern.
Dekan P. Johannes Schaber OSB (unten links) und Cheforganisator Dominik Helms (unten rechts), unser Dekanatsoberministrant, bedankten sich bei Weihbischof DDr. Anton Losinger (unten Mitte) vor dem Portal des Augsburger Domes für die lehrreiche Führung und für die Zeit, die er sich für die Ministranten des Dekanates Ottobeuren genommen hat.
Peter Schneider, Ottobeurer Priesterseminarist im 4. Kurs, führte uns fachkundig durch die Basilika St. Ulrich und Afra, wo wir die Gräber unserer Bistumspatrone Ulrich, Afra und Simpert besuchten.
Am Nachmittag erreichten wir das Priesterseminar St. Hieronymus, wo uns Peter Schneider durch die Räume führte und erklärte, was ein Priesterseminar ist, wer dort lebt und wie dort gelebt wird.
In der Seminarkapelle feierten
wir einen Gottesdienst --
genügend Ministranten waren
ja da.
Die Erkheimer "(B)Engelchen des Tages" |
Die Erkheimer "Engelchen des Tages" |
Wie wird man Priester? Was muss man da alles lernen? Wie lange dauert das? Viele viele Fragen. Peter Schneider gibt geduldig und fachkundig Auskunft.
Das Priesterseminar hat auch eine Sporthalle. Dort spielten wir Fussball, Völkerball und Volleyball. Soviel Abwechslung an einem Tag.
Nach der Brotzeit ging es zurück
zum Bahnhof. 19.22 Uhr kamen wir etwas müde, aber in bester Laune
am Bahnhof Sontheim an, wo wir abgeholt wurden. Dominik, Rita, Peter und
Roland und allen anderen mitfahrenden Begleitern sei herzlich gedankt für
den tollen Ausflug.
Vier schattenhafte dunkle Gestalten
in der Ottobeurer Barockbibliothek ?
Ach so, das sind Florian, Christof, Max und Matthias, vier Günzer Ministranten, die beim Ministrantentag in Erkheim am 25. Juli den ersten Preis gewonnen haben: einen Besuch bei Dekan P. Johannes OSB im Kloster Ottobeuren. Am 7. September war es soweit.
Christof kann das Buch kaum
tragen.
Zum Glück sind seine Schulbücher
nicht ganz so schwer.
Da stehen unsere fünf strahlenden
Gewinner im Kaisersaal. Dekanatsoberministrant Dominik, der sich den Preis
ausgedacht hatte, war auch dabei, und die Ottobeurer Oberministranten Rupert
und Philipp (nicht im Bild) wollten es sich auch nicht nehmen lassen, dabei
zu sein bei der extra-super-mega-galaktischen Spezialführung für
die Günzer Gewinner des Erkheimer Ministrantentags.
Zum Bericht des Erkheimer Ministrantentags -- bitte hier klicken.
Die Günzer Pfarrkirche wurde von Ottobeurer Äbten gebaut und ist wirklich wunderschön, aber die Ottobeurer Basilika ist halt doch um einiges größer. Da gibt es viel zu entdecken.
Die fünf wollten sogar ganz hoch hinaus, auf den über 80 m hohen Ostturm der Basilika. Da stehen sie nun unter den fünf Glocken und schauen, wie der Hammer die Stunden schlägt. Auf halbem Wege nach unten schauen wir noch auf der Empore vorbei, wo die große Marienorgel steht.
Nun haben wir aber Hunger ........
P. Johannes dankt den Begleiterinnen Frau
Brandl und Frau Laupheimer
In einer Pizzeria schließen wir den Besuch ab. Die Pizzen sind so groß wie Wagenräder, da ist ein kleiner Magen schon mal geschafft.
Ein schöner Besuch der Günzer
Ministranten.
Viel Freude weiterhin am Ministrieren
!!
Im Juli treffen wir uns zum monatlichen Dies alljährlich außerhalb des Dekanates, aber in unmittelbarer Nähe. In diesem Jahr war die ehemalige Reichskartause Maria Saal in Buxheim unser Ziel. Herr Hoyer führte uns in die Spiritualität der Kartäuser ein. Zum Vesper-Gebet durften wir im berühmten Chorgestühl Platz nehmen und dort das Lob Gottes erklingen lassen.
Die rechte Seite ganz in Markt
Rettenbacher Hand.
Im Anschluß an Gebet und Führung waren wir zu Gast bei den Salesianern Don Boscos, die heute in Buxheim in Gymnasium und Internat wirken. Vielen Dank für die herzliche Aufnahme.
Pfr. i.R. Peter Weixler hat vor 50 Jahren das Fatima-Gebet in Markt Rettenbach eingeführt. Die Geistlichen des Dekanates Ottobeuren kommen aus diesem Anlaß nach Maria Schnee und beten in der Kapelle eine feierliche, mit Orgel begleitete Marienvesper. Nachfolger Pfr. Michael Saurler, der die Tradition weitergeführt hat, begrüßt die Mitbrüder und Pfarrangehörigen. Im Anschluß an die Vesper hält Pfr. Peter Weixler eine Kirchenerklärung.
Werksbesichtigung der Dekanatskonferenz
in der Firma Baufritz (Erkheim)
links: der Firmeninhaber, Herr Fritz
Die Geistlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter(innen) im Dekanat Ottobeuren besichtigten am 22. April nach zwei Jahren wieder einmal einen Betrieb. Diesmal wurden wir von der Firma Baufritz in Erkheim gastlich empfangen.
Unter der sachkundigen Führung von Herrn Weitner machten wir uns vertraut mit einer der modernsten Formen ökologischen Wohnens und besichtigten zwei Musterhäuser. Kai Kaiser von der KAB-Memmingen, der unsere Besichtigung organisiert hatte, richtete unseren Blick zudem auf die Arbeitswelt und die Lebensbedingungen der Mitarbeiter in einem großen mittelständischen Unternehmen.
Der Geschäftsleitung und unserem fachkundigen Führer sei für die Informationen und die Zukunftswerkstatt herzlich gedankt.
Am Ende überraschte uns der Firmeninhaber, Herr Fritz, in der Kantine mit seinen Gedanken und seinem Engagement zum Thema Dorfentwicklung. Die Diskussion war eine Zukunftswerkstatt zur Dorferneuerung. Herrn Fritz sei für seine Impulse, den Mitbrüdern für ihre erfahrungsreichen Gesprächsbeiträge herzlich gedankt.
Weitere Informationen
zum Unternehmen im Internet unter:
www.baufritz.com
Ankündigung:
Herbstversammlung des Dekanatsrates
am 21. Oktober in Kettershausen
in Erkheim (Jugendheim neben der
Kirche)
am 31. März 2004
Hauptthema:
Behindertenarbeit in unseren Pfarreien.
Referent:
Herr Pastoralreferent Göppel
aus Kaufbeuren
Pfr. Weixler wurde 1954 Pfarrer von Markt Rettenbach. Seitdem ist er im Dekanat Ottobeuren tätig. Zu diesem Anlass lud er am 18. März 2004 alle Pfarrer, Kapläne und Gemeindereferentinnen nach Weinried zu einem feierlichen Dies ein. Dekan P. Johannes Schaber OSB dankte ihm für sein langjähriges segensreiches Wirken im Dekanat Ottobeuren, vor allem auch als Ruhestandsgeistlicher, weil er in vielen Pfarreien aushilft. Sein treuer Dienst wird von allen hoch geschätzt.
Auf dem Dies war diesmal das Thema der Weltjugendtag 2005. Thomas Stark von der Regionaljugendstelle für kirchliche Jugendarbeit informierte ausführlich über die Tage der Begegnung in unserer Diözese und unseren Pfarreien. Regionaldekan Michael Saurler bediente das Notebook bei der Powerpoint-Präsentation.
Wir freuen uns auf die große
Begegnung im August 2005:
Weltjugendtag in Köln
Bischof Dr. Viktor Josef Dammertz
OSB besuchte am 22. Januar 2004 zum letzten Mal in seiner Amtszeit
als Augsburger Bischof das Dekanat Ottobeuren. Im Kreise der Mitbrüder
und Mitarbeiterinnen dankte er allen für ihren Einsatz und ihr Engagement
im Dienst der Kirche. Wir danken Bischof Viktor Josef für seinen Dienst
und wünschen ihm für seine Zukunft Gottes reichen Segen.
Im Dekanat Ottobeuren wirken
zur Zeit (Dezember 2003) vier Priester aus Asien und Afrika. Sie haben
sich mit Dekan P. Johannes Schaber OSB (Ottobeuren) zu einem Interview
für die Memminger Zeitung bei Frau Brigitte Unglert-Meyer getroffen.
Von links nach rechts: Pater Hippolyt aus Nigeria (Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft Markt Rettenbach - Engetried - Frechenrieden - Eutenhausen), Father Henry aus Uganda (2. Kaplan in Ottobeuren), P. Johannes Schaber OSB, Father Geesan aus Indien (Kaplan in Erkheim und Sontheim), P. Adonis von den Philippinen (1. Kaplan von Ottobeuren).
Wir freuen uns über ihr
Hiersein und ihr priesterliches Wirken in unserem Dekanat.
Ausführlicher Bericht -- bitte hier klicken
25 und85
Am Sonntag, den 26. Oktober 2003
feierten die Pfarreien Kirchhaslach-Dietershofen-Oberschönegg/Weinried
das 25jährige Ortsjubiläum ihres Pfarrers Joachim Dosch und auf
den Tag genau den 85. Geburtstag von GR Pfr. i.R. Peter Weixler. In einem
feierlichen Gottesdienst dankten beide Jubilare und die Gemeinden (einschließlich
Markt Rettenbach, dem 40jährigen Wirkungsort von Pfr. Weixler) Gott
für die zurückliegenden Jahre. Beim Mittagessen in der Weinrieder
Vereinshalle spielte die Blasmusikkapelle auf und der Gemeinschaftschor
von Dietershofen-Weinried sang mehrere Gratulationsstücke. Höhepunkt
der zahlreichen Reden war die von vielen erwartete Ansprache von Dekan
i.R. Michael Mayer aus Erkheim, der schon als (in Eheim gebürtiger)
Junge zu Pfr. Weixler in die Messe nach Markt Rettenbach kam, 33 Jahre
lang Mitbruder im fast benachbarten Erkheim und davon 15 Jahre Dekan von
Ottobeuren war.
Das ganze Dekanat Ottobeuren
dankt den beiden Jubilaren für ihre priesterlichen Dienste und wünscht
eine gute Gesundheit und Gottes Segen.
Kapiteljahrtag 2003
zu Ehren unseres Hl. Vaters Papst Johannes Pauls II. anläßlich des Jubiläums seines 25jährigen Pontifikates
am 16. Oktober 2003
Pfarrkirche St. Martin in Sontheim
Die Geistlichen, Gemeindereferentinnen und der Schulbeauftragte des Dekanates trafen sich um 15.30 Uhr in der Pfarrkirche zur gesungenen Vesper. Danach gab der Ortspfarrer Aleksander Gajewski eine kurze Kirchenführung. Die Oberministranten des Dekanates trafen sich zeitgleich im Gasthof Adler. Im Anschluß an die Vesper kamen auch die Pfarrer in den Gasthof Adler und hielten ihren monatlichen Dies ab, zu dem Herr Anton Stegmair aus Augsburg vom Referat "Weltkirche" ein Referat hielt zum Thema: "Kaffee fair gehandelt."
Um 19.00 Uhr zelebrierte Dekan P. Johannes Schaber OSB (Ottobeuren) in der Pfarrkirche St. Martin und Mauritius den Gottesdienst in Konzelebration von 18 anwesenden Pfarrern. Bischöflicher Geistlicher Rat Pfr. i.R. Peter Weixler (Weinried), der kurz vor Vollendung seines 85. Lebensjahres steht, hielt die Predigt.
Im Anschluss daran traf sich der Dekanatsrat zu seiner Herbstversammlung im "Adler" (ca. 20.15 Uhr).
Herbstversammlung
des Dekanatsrates am 16. Oktober
Die Vorsitzende des Dekanatsrates, Frau Rita Jutz, begrüßt die anwesenden Vertreter der Pfarrgemeinderäte des Dekanates. Zusammen mit Frau Hohl vom Vorstand führt sie durch den Abend.
Auf Plakaten wird zusammengetragen, was in den Pfarreien unseres Dekanates gut läuft und was nicht gut läuft.
Zum letzten Mal ist unser Regionalsekretär Heribert Schenk beim Dekanatsrat anwesend. Er wird am 1. Januar 2004 in Ruhestand gehen. Nach über 26 Jahren der Zusammenarbeit bedankt er sich vielmals für diese Zeit. Wir haben ihm herzlich zu danken und wünschen ihm Gottes Segen für Ruhestand.
Besinnungstag
für die Kommunionhelfer
unseres Dekanates am 11. Oktober im Pfarrhof von Mooshausen
"Eucharistisch leben"
Der Ort Mooshausen wurde bewußt gewählt. Dort war viele Jahre Pfr. Dr. Josef Weiger tätig (+ 1966). Sein bester Freund Romano Guardini (+ 1968) war oft in Mooshausen. Von 1943-1945 lebte der berühmte Berliner Professor im Allgäu bei Pfr. Weiger. In Mooshausen entstand z.B. das Büchlein "Von heiligen Zeichen" oder der Tagebucheintrag "Der Kanal an der Iller" (in: Spiegel und Gleichnis).
Nach der Begrüßung der Teilnehmer und der Gäste aus dem Dekanat Memmingen (auch im Namen des Pastoralseminars Augsburg) und einer Einführung in die Thematik von Dekan P. Johannes Schaber OSB teilten sich die 30 Teilnehmer in drei Gruppen auf und zogen sich am Vormittag und am Nachmittag dreimal für 1 Stunde zurück. Es ging darum, sich mit den einzelnen Teilen der hl. Messe vertraut zu machen. Als Leitfaden diente das Buch von Bischof Gerhard Ludwig Müller: "Die Messe." In den Kleingruppen kamen gute Gespräche zustande.
Kaffeepause
Nach dem Mittagsgebet in der Pfarrkirche und dem Mittagessen im Gasthof Hirsch ging es zurück zur letzten Einheit am Nachmittag. Um 14.30 Uhr versammelten wir uns alle wieder und tauschten uns über die Gespräche in den Kleingruppen in der Großgruppe aus. Es wurden auch Fragen des Dienstes als Kommunionhelfer geklärt.
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Am Donnerstag, den 17. Juli trafen sich die Priester des Dekanates Ottobeuren zum Dies im Blauen, besser im Grauen, denn es regnete in Strömen. Zielpunkt war das Prämonstratenserkloster Roggenburg, wo wir von Pater Prior Rainer herzlich empfangen wurden. Nach der feierlich gesungenen Vesper, zu der P. Maurus Mayer OSB die Orgel spielte, erteilte der frischgeweihte Ottobeurer Kaplan, Pater Adonis Narcelles SVD allen Mitbrüdern einzeln den Primizsegen.
Im Anschluß daran gab P. Rainer, der nicht nur Prior des Klosters, sondern seit 21 Jahren Pfarrer von Roggenburg ist, eine interessante Kirchenführung. Uns allen wurde deutlich, welch wichtige Rolle die Prämonstratenser in Schwaben und Oberschwaben gespielt haben. Und wenn es in Roggenburg mit dem Nachwuchs so weitergeht, dann wünschen wir, dass von Roggenburg eine solche Bedeutung auch in unserer Zeit wieder ausstrahlen möge.
Die Gnadenkapelle im Turm
Auf der anderen Seite befindet sich die andere Kapelle, die wollen wir auch noch schnell anschauen, bevor es ins Kloster geht.
Fast schon wie die Pforte in
den Himmel:
Der Eingang ins Kloster
Ein wunderschöner Raum: Die Klosterbibliothek
Der krönende Abschluß:
Kaffee in der Prälatenstube
Ein schöner Nachmittag im Kreis der Mitbrüder
Wir danken unserem Prodekan Johann Wölfle, der den "Dies ins Blaue" organisiert hat. Herzliches Vergelt's Gott !!
Am Ende kam sogar noch die Sonne heraus
.....
(wenn Engel durchs Dekanat fahren ....)
Der Weltjugendtag 2005 in allen deutschen Diözesen und in Köln wirft seinen Schatten voraus. In unserem Dekanat Ottobeuren erwarten wir ca. 300 Jugendliche aus aller Welt, die sich bei uns vom 11. bis 15. August 2005 aufhalten werden und uns kennenlernen wollen, bevor es nach Köln geht, wo sich alle Jugendlichen treffen.
Alle Verantwortlichen im Dekanat Ottobeuren wurden von Dekan P. Johannes Schaber OSB eingeladen, am Freitag, den 19. September um 20.00 Uhr im Pfarramt Ottobeuren zusammenzukommen, sich zu informieren und zu beraten, wie wir den Weltjugendtag in unserem Dekanat gestalten und organisieren wollen, damit der Weltjugendtag auch unsere Jugendlichen begeistert und wir ein Fest der Weltkirche mit Christus in unserer Mitte feiern.
P. Johannes Stegmaier (Missionare vom Kostbaren Blut) wurde vor 35 Jahren zum Priester geweiht. Seit 20 Jahren ist er Pfarrer in Egg an der Günz und in Westerheim. Wir wünschen ihm Gottes Segen für sein priesterliches Wirken und die dazugehörige Gesundheit.
Oberministranten-Wochenende
9.-11. Mai 2003
in der Waldmühle
für Oberministranten aus der Diözesanregion Memmingen-Unterallgäu
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Friedensgebete im Dekanat Ottobeuren Gib uns deinen Frieden
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Der Dekanatsrat traf sich am 13. März.
Als Referent konnte Herr Josef Epp, Religionslehrer und Seelsorger am Kreiskrankenhaus Ottobeuren, gewonnen werden. Er machte biblisch deutlich, was tätige Nächstenliebe heute konkret bedeutet. Anhand des Konzeptes der Ottobeurer Krankenhausseelsorge, das er in Abstimmung mit Dekan P. Johannes OSB als zuständigem Ortsgeistlichen und Chefarzt Dr. Pflederer erarbeitet hat, stellte Herr Epp die Probleme der heutigen Krankenhausseelsorge dar. Die immer kürzeren Verweildauern im Krankenhaus nehmen die Pfarreien in die Verantwortung, sich um kranke Menschen daheim zu kümmern. Was durch eine Krankheit in der Seele aufbrechen kann, kann nicht mehr von der Krankenhausseelsorge in den wenigen Tagen des Klinikaufenthaltes eines Patienten aufgefangen werden. Nun müssen andere Menschen betreuen und helfen. Dazu ist es notwendig, in den Pfarreien geeignete Helfer für den Dienst am Kranken zu suchen. Herr Epp hat uns die Wichtigkeit dieses Dienstes eindrücklich vor Augen geführt. Dafür herzlichen Dank!
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Bischof Dr. Viktor Josef Dammertz hat den Pfarrer von Kettershausen, Johann Wölfle, zum 1. Januar 2003 zum neuen Prodekan des Dekanates Ottobeuren ernannt. Ihm gilt unser herzlicher Glückwunsch und Gottes Segen für seine Tätigkeit.
Dekan P. Johannes Schaber OSB
Prodekan Johann Wölfle
Der neue Prodekan wird von Dekan P. Johannes Schaber OSB im Rahmen einer Dekanatskonferenz am 20. Februar in Kettershausen in sein Amt eingeführt.
Die Wahl des neuen Prodekans findet nach dem neuen Dekanestatut am 12. Dezember 2002 in Günz beim Dies statt und wird von Dekan P. Johannes Schaber OSB geleitet. Nach der Ernennung durch den Hochw. Herrn Diözesanbischof Dr. Viktor Josef wird der neue Prodekan vorgestellt. Die Einführung findet, nach der Ernennung, im Rahmen einer Dekanatskonferenz zu Beginn des Jahres 2003 statt.
Dekanatswochenende in der Waldmühle
vom 22.-24. November
für Ministranten aller
Pfarreien unseres Dekanates.
39 Ministranten waren dabei.
Leitung:
Dekan P. Johannes Schaber OSB,
Ulrike Gischel (Dekanatsjugendseelsorge),
Dominik Helms (Dekanatsoberministrant)
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P. Hermann Orf OSB
Kaplan von Ottobeuren
Er verstarb nach langer schwerer Krankheit
Requiem und Beerdigung
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Herbstversammlung des Dekanatsrates
und Kapiteljahrtag (s.u.)
Im Anschluß an den Kapiteljahrtag am 10.10. in Hawangen traf sich der Dekanatsrat zu seiner Herbstversammlung.
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v.l.n.r. Dekan P. Johannes Schaber
OSB, Herr Albrecht (8 Jahre stellv. Vorsitzender, 8 Jahre Vorsitzender),
Frau Jutz (amtierende Vorsitzende), Herr Braunmiller (28 Jahre
Mitglied im Dekanatsrat), Herr Vater (lange Jahre PGR-Vorsitzender)
und Herr Veh (16 Jahre Vertreter des Dekanatsrates im Diözesanrat).
Kapiteljahrtag 2002
Pfarrei St. Stephan in Hawangen
am 10. Oktober um 19.00 Uhr
mit dem Kapitelamt.
Hauptzelebrant: Dekan P. Johannes
Schaber OSB
Predigt: Pfarrer P. Maurus Mayer
OSB
Wir beten für die verstorbenen Priester
und Mitarbeiter in der Seelsorge
in unserem Dekanat Ottobeuren
Auch die Oberministranten des
Dekanates
waren anwesend. Zum Bericht
über ihr Treffen --
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Gebet für die verstorbenen Priester des
Dekanates
am Priestergrab Hawangen
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Fr. Gertraud Spahn
Traudl Spahn hat 36 Jahre lang den Haushalt von Pfarrer und Dekan Michael Mayer in Erkheim geführt, sie war viele Jahre Pfarramtssekretärin und Mitglied des Pfarrgemeinderates. Durch ihr freundliches und humorvolles Wesen hat sie vielen in Erkheim, im Landkreis Unterallgäu und darüber hinaus viel Gutes getan. Wir sagen von Herzen: VERGELTS GOTT !! Am Mittwoch, den 11. September 2002 haben wir sie unter großer Anteilnahme der Bevölkerung auf dem Friedhof in Erkheim beerdigt. Für das Dekanat Ottobeuren
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Zwei neue Pfarrer
im Dekanat Ottobeuren
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Am 1. September 2002 wurde in einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg in Böhen der neue Pfarrer Pater Magnus Klasen OSB (rechts) aus der Abtei Ottobeuren von Dekan P. Johannes Schaber OSB (links) in sein Amt eingeführt. |
In der Woche darauf am 8. September 2002 wurde in der Pfarrei St. Stephan in Hawangen P. Maurus Mayer OSB aus der Benediktinerabtei Ottobeuren in einem feierlichen Gottesdienst von Dekan P. Johannes Schaber OSB in sein Amt eingeführt.
v.l.n.r. PGR-Vorsitzender Reisacher,
P. Maurus OSB,
Kirchenpfleger Strobl, Dekan
P. Johannes OSB
Dies in Klosterwald

Beim "Dies" besuchten die Geistlichen und Gemeindereferentinnen des Dekanates, die Jugendpflegerin und Praktikantinnen der Regionalstelle für Jugendarbeit am 18. Juli das Therapiezentrum für drogenabhängige Jugendliche "Kompass Impuls" in Klosterwald bei Ottobeuren und informierten sich dort über die Lebenswelt, das Schicksal und die Therapiemöglichkeiten drogenabhängiger Jugendlicher. Durch die Kombination von Langzeit-Therapie und Schule ist Klosterwald eine von drei Einrichtungen dieser Art in der Bundesrepublik Deutschland. Nach der Vesper in der Anna-Kapelle empfing uns der Leiter der Einrichtung, Herr Gröner, durch das Haus führte der Klient E. und ließ durch seine Erklärungen alles sehr anschaulich werden. Klosterwald war bis 1995 eine Niederlassung der Englischen Fräulein mit Mädchenrealschule und Internat. Beides mußte aufgelöst werden und fand mit "Kompass Impuls" 2001 eine Nachfolge-Einrichtung, die wohl ganz im Geist der Ordensgründerin Mary Ward sein dürfte.
Führung durch das Haus
und die Schule ...
... und den Garten, der von
den Klienten bewirtschaftet und gepflegt wird
Der Leiter der Einrichtung steht
bereitwillig für die vielen
Fragen zur Verfügung
Der frischgewählte Abt Paulus nimmt die ersten Glückwünsche entgegen |
Der neue Abt wird in absehbarer Zeit aus dem Amt des Prodekans ausscheiden. |
ausführlicher Bericht -- bitte hier klicken
Dies am 16. Mai 2002
Betriebsbesichtigung der
Fa. Martin (Werkzeugmaschinenbau)
in Ottobeuren und Gespräch
mit Geschäftsleitung und Betriebsrat
Treffpunkt um 14.30 Uhr am Werkstor
bzw. im Museum
17.00 Uhr Vespergebet in der
Buschelkapelle St. Michael
bei strahlendem Wetter
Dekan P. Johannes Schaber OSB
lud zu einem Dankgottesdienst nach Ottobeuren in die Basilika ein. Der
Dank galt einmal den 80 in unserem Dekanat im Jahre 2002 frisch ausgeschiedenen
Pfarrgemeinderäten für ihre langjährige Tätigkeit und
ihr Engagement in ihrer Pfarrei, der Dank galt zum andern dem Herrgott,
der uns in seinen Dienst gerufen hat.
Im Vordergrund stand eine Besinnung
von Oscar Romero, dem 1980 am Altar erschossenen Erzbischof von El Salvador:
Nichts, was wir tun, ist vollkommen. (Auszüge)
Dies ist eine andere Weise, zu
sagen,
daß das Reich Gottes je
über uns hinausgeht.
Kein Vortrag sagt alles, was
gesagt werden könnte,
Kein Gebet drückt vollständig
unseren Glauben aus.
Kein Programm führt die
Sendung der Kirche zu Ende.
Keine Zielsetzung beinhaltet
alles und jedes.
Dies ist unsere Situation.
Wir bringen das Saatgut in die
Erde,
das eines Tages aufbrechen und
wachsen wird.
Wir können nicht alles
tun.
Es mag unvollkommen sein, aber
es ist ein Beginn.
Wir mögen nie das Endergebnis
zu sehen bekommen,
doch das ist der Unterschied
zwischen Baumeister und Arbeiter.
Wir sind Arbeiter, keine Baumeister.
Wir sind Diener, keine Erlöser.
Wir sind Propheten einer Zukunft,
die nicht uns allein gehört.
Nach dem Gottesdienst waren alle ausgeschiedenen Pfarrgemeinderäte unseres Dekanates, etwa 40 sind gekommen, eingeladen ins Pfarrheim St. Michael zu einem gemütlichen Abend. Zünftig gegrüßte die Böhener Stubenmusik die Gäste und umrahmte den Abend mit volkstümlichen Melodien.
Die Böhener Stubenmusik
P. Johannes OSB begrüßt die Gäste
und eröffnet das Buffet
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P. Johannes OSB ehrt die Ottobeurer
Pfarrgemeinderäte
mit der Urkunde des Diözesanrates

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Zu später Stunde
kam auch der Ottobeurer Diakon Fr. Sascha Heinze SAC, der jedoch nicht mehr viel übrig fand .... |
Allen 80 im Jahre 2002 ausgeschiedenen Pfarrgemeinderäten der Pfarreien unseres Dekanates Ottobeuren gilt aufrichtiger Dank für ihr langjähriges Engagement und ihre Hilfe in unseren Pfarreien.
Ein herzliches "Vergelts Gott!"
sagt
im Namen aller Pfarrer des
Dekanats
P. Johannes OSB
Dekan
Die Oberministranten vieler
Pfarreien unseres Dekanates
haben sich zu einem gemeinsamen
Wochenende
in der Waldmühle vom
19.-21. April getroffen.
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Hier
ein ausführlicher Bericht
Dankgottesdienst für ausscheidende Pfarrgemeinderatsmitglieder
In unserem Dekanat sind etwa 80 Pfarrgemeinderäte bei der letzten Wahl am 17. März aus den Pfarrgemeinderäten ausgeschieden. Sie waren viele Jahre, zum Teil mehrere Perioden im Pfarrgemeinderat tätig. Ihnen gebührt unser aller Dank. Ich lade deshalb alle ehemaligen Pfarrgemeinderäte ein zu einem gemeinsamen Dankgottesdienst nach Ottobeuren ein:
Mittwoch, 20.00 Uhr in der Basilika
Anschließend wollen wir uns noch gemütlich im Pfarrheim St. Michael (direkt der Basilika gegenüber) zusammensetzen. Die "Böhener Stubenmusik" hat ihr Kommen zugesagt. Ich freue mich auf Ihr Kommen.
| Das Dekanat Ottobeuren trauert um sein langjähriges und verdientes
Mitglied des Dekanatsrates:
Anton Hefele Dipl.-Ingenieur und Fachlehrer
1940-2002 Wir verlieren ein engagiertes und verdientes Mitglied des Dekanatsrates.
Für das Dekanat Ottobeuen
Für den Dekanatsrat des Dekanates Ottobeuren
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Pfarrgemeinderatswahl am 17.
März 2002
in allen Pfarreien unseres Dekanates. Gehen Sie zum wählen und
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Allen Besuchern dieser Seiten
wünschen wir ein gutes
und gesegnetes neues Jahr 2002 !!
Der Vorstand des Dekanatsrates
und Dekan P. Johannes OSB
Weihbischof Josef Grünwald
hat den Dies am 13. Dezember besucht um die Bischöfliche Visitation, zu der er von unserem Diözesanbischof Dr. Viktor Josef Dammertz OSB beauftragt wurde, vorzustellen und vorzubereiten. Die Termine der Visitationen in den einzelnen Pfarreien unseres Dekanates werden von den Pfarrern selbst bekanntgegeben.
Bischöfliche Visitation
Für das Jahr 2002 wurde
für unser Dekanat eine Bischöfliche Visitation angekündigt.
Als Visitator besucht uns Weihbischof
Josef Grünwald in den Monaten Februar - Juni 2002.
Die Termine werden noch im einzelnen
bekanntgegeben.
Donnerstag, 18. Oktober
um 19.00 Uhr Kapitelamt in der
Pfarrkirche Erkheim
Zelebrant und Prediger: Dekan P. Johannes Schaber OSB
Es singt der Dekanatschor unter
Ltg. von
Dekanatskirchenmusiker Josef Miltschitzky
Alle Gläubigen unseres Dekanates
sind sehr herzlich eingeladen.
20.00 Uhr
Herbstversammlung des Dekanatsrates
im Jugendheim gleich neben der Pfarrkirche
Thema:
Die Aktion Pro Vita
und wie wir sie in unseren Pfarreien
umsetzen können.
Ausblick:
Die Pfarrgemeinderatswahlen am 17.
März 2002
Ottobeurer Dekan i.R. Michael Mayer wird 70
Pfr. Michael Mayer, 1985-2000 Dekan des Dekanates Ottobeuren, wird 70 Jahre alt. Das ganze Dekanat gratuliert von Herzen seinem beliebten und für seine markanten Sprüche bekannten Dekan und wünscht ihm Gottes Segen und eine gute Gesundheit. Der Festgottesdienst wird am 14. Oktober 2001 um 10.00 Uhr in Erkheim gefeiert.
20 Jahre Pfarrer von Westerheim
Mit einem Gottesdienst und einem Pfarrfamilienabend hat die Pfarrei Westerheim ihrem Pfarrer Pater Johannes gedankt, der seit 20 Jahren Pfarrer dort ist. Zu dem schönen Fest, an dem sich die kirchlichen Gruppen und Vereine mit Darbietungen beteiligten, war auch Dekan P. Johannes Schaber OSB geladen, der sich vor allem über das Stück der Ministranten herzhaft gefreut hat.
Ad multos annos!
Neuer Dekan in Memmingen
Bischof Dr. Viktor Josef Dammertz OSB hat in unserem Nachbardekanat Memmingen zum 1. September einen neuen Dekan ernannt, den Stadtpfarrer von St. Josef / Memmingen Siegbert Schindele. Er wurde am 23. September von Generalvikar Konstantin Kohler in sein Amt eingeführt. Das Dekanat Ottobeuren wurde durch Dekan P. Johannes Schaber OSB vertreten.
Wir grüßen den neuen
Nachbarn
und wünschen ihm für
seine Aufgabe Gottes Segen!
Dekanatsoberministrant
Dekan P. Johannes Schaber OSB hat den bisherigen 2. Ottobeurer Oberministranten Dominik Helms zum Dekanatsoberministranten ernannt und am 20. September beim Dies den Pfarrern des Dekanates vorgestellt. Nachdem sich Dominik Helms sehr engagiert um die Ottobeurer Ministranten gekümmert hat, studienbedingt diese Aufgabe jedoch nicht weiter ausführen kann, er aber auch nicht das Ministrieren aufhören will, wird er sich zukünftig um die Ministrantenarbeit auf Dekanatsebene bemühen. Das erste Projekt ist ein Mini-Wochenende in der Waldmühle im Jahre 2002 für alle Ministranten aus den Pfarreien unseres Dekanats.
Pfr. Pater Robert von Attenhausen
und Günz
wird 70 !! Herzliche Gratulation!
Ein Grund zur Freude und der
Dankbarkeit.
Festgottesdienst in Attenhausen:
Sonntag, 9. September 2001 - 10.00 Uhr
Festprediger Pater Josef
Festgottesdienst in Günz:
Sonntag, 16. September 2001 - 10.00 Uhr
Festprediger Dekan P. Johannes Schaber OSB
Internationale Ministrantenwallfahrt nach Rom
Aus unserem Dekanat Ottobeuren fuhren
zahlreiche Ministranten nach Rom.
Ein einmaliges Erlebnis, zusammen
mit 22.000 Ministranten Gottesdienst zu feiern und dem Hl. Vater Papst
Johannes Paul II. zu begegnen.
Pfr. GR Lothar Lidel von Babenhausen
feiert sein 40jähriges
Priesterjubiläum
Herzliche Gratulation und Gottes reichen Segen!
Festgottesdienst in der Pfarrkirche
St. Andreas zu Babenhausen.
Sonntag, 22. Juli 2001, 10.30
Uhr
Die Festpredigt hält Dekan
P. Johannes Schaber OSB
Pfr. Joachim Dosch von Kirchhaslach
wird 60 !! Wer hätte es
gedacht.
Festgottesdienst am Samstag,
21. Juli, 19.00 Uhr
in der Pfarrkirche Kirchhaslach
Herzliche Gratulation aus dem ganzen Dekanat
Eröffnung der MISEREOR-Fastenaktion
2001
in der Diözese Augsburg
am 11. März 2001
in Sontheim (Landkreis Unterallgäu)

9.30 Uhr
Stationenweg von der Dampfsäg zur Kirche
10.00 Uhr
Gottesdienst mit Weihbischof DDr. Anton Losinger und MISEREOR-Hauptgeschäftsführer
Dr. Josef Sayer
11.30-16.30 Uhr
Programm in der Dampfsäg mit Fastenessen, afrikanischer Live-Musik,
Ausstellungen, Aktionen
Einführung des neuen
Schulbeauftragten
für das Dekanat Ottobeuren:
Herrn Michael Löw
Im Rahmen eines Festgottesdienstes
wurde der bisherige Schuldekan des Dekanates
Ottobeuren
GR Pfr. Lothar Lidel (Babenhausen)
am 30. Januar 2001
in der Pfarrkirche St. Andreas zu Babenhausen
nach langjähriger Tätigkeit verabschiedet
und der neue Schulbeauftragte,
Religionslehrer i.K. Michael Löw (Babenhausen)
von Dekan P. Johannes Schaber OSB (Ottobeuren)
feierlich in sein Amt eingeführt.
Dekan P. Johannes Schaber OSB verliest die Ernennungsurkunde des Bischofs |
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Michael Löw
-- GR Pfr. Lothar Lidel
Predigt von Dekan P. Johannes
Schaber OSB (Ottobeuren)
anläßlich der
Einführung von Herrn Michael Löw
Lieber Herr Löw,
sehr geehrter Herr OStD Rendle, sehr geehrter
Herr Schulrat Schmied,
liebe Mitbrüder, sehr geehrte Herrn
Rektoren, liebe Kollegen und Kolleginnen,
liebe Schwestern und Brüder,
in einer gemütlichen Wohnstube sitzen ein paar alte Herren. Sie schwelgen in Erinnerungen. Geschichten werden erzählt, Gestalten werden lebendig. Angereichert durch die Prozente einer heißen Feuerzangenbowle lassen sie die Vergangenheit Gegenwart werden.
Szenenwechsel: In einer modern eingerichteten Wohnung sitzt der Ottobeurer Pfarrer beim Taufgespräch. Man tastet die möglichen Themen der beginnenden zweistündigen Unterhaltung ab. Die schulischen Erlebnisse mit den Patres der Ottobeurer Schule sind ein dankbares Gesprächsthema. Dasselbe Gesprächsthema beim Requiem eines alten Ottobeurers. Für kurze Zeit leben sie wieder auf, der Abt Joseph und die Patres, der Maurus und der Wilhelm, der Alexander und der Fulbert, der Winfried und der Ottokar.
Doch was ist, so teste ich, bei den jungen
Eltern nach wenigen Jahren und bei den Angehörigen des Verstorbenen
nach langen Jahren vom Religionsunterricht noch hängen geblieben?
Nach meinen bisherigen Erfahrungen blieben aus dem Religionsunterricht
weniger der Unterrichtsstoff und das einstige kognitive Lernziel des Lehrplans
als vielmehr die Erinnerung an den Lehrer hängen. Daraus habe ich
die Schlußfolgerung gezogen, daß im Religionsunterricht für
die Glaubwürdigkeit des Inhalts notwendig die Glaubwürdigkeit
des Lehrers steht - und das unterscheidet den Religionsunterricht von anderen
Fächern. Da mag ich einen originellen Lehrer in Mathematik oder Chemie,
in Sport oder Musik haben. Der fördert vielleicht die Motivation seiner
Schüler, aber es besteht kein innerer notwendiger Bezug des Lehrers
zu seinem Unterrichtsfach. Kognitives Wissen soll vermittelt werden, die
Methoden sind zweitrangig.
Diese Tendenz hat sich seit der Aufklärung
in den vergangenen zwei Jahrhunderten angebahnt. Wissen ist Macht. Die
Früchte der Aufklärung, die die Soziologie heute instrumentelle
Vernunft, funktionale Differenzierung, Rationalisierung oder Modernisierung
nennt, sind in unseren Schulen schon längst reif geworden.
Doch wie steht es um das Erlernen der Schüler von nichtkognitiven Fähigkeiten wie Selbstverantwortung, Handlungsmaximen, Werturteilen, ethischer Urteilsbildung und Mündigkeit? Hier sehe ich heute die große Herausforderung der Religionsunterrichts an unseren Schulen. Ohne daß ich den Religionslehrer überfordern möchte, kommt es bei aller Wissensvermittlung in seinem Unterricht zunächst und unbedingt auf seine Ausstrahlung und seine Glaubwürdigkeit an.
Das ist keine neue Einsicht: Jesus wird im NT auch als Lehrer gekennzeichnet und als Rabbi / Meister dargestellt. Er lehrt in der Synagoge (Mt 4,23; - 9,35) und im Tempel (Mt 26,55; - Mk 12,35) wie die Schriftgelehrten, ohne daß er jedoch einer ist! Die Schriftgelehrten waren seit der Zeit des Exils ein besonderer Stand, dem Jesus nicht angehörte, weil er weder die Ausbildung hatte (Joh 7,15 - Mt 13,54), noch von einer Instanz zur Lehre autorisiert war. Doch wenn Jesus in einer Synagoge war, wenn er bei Rechtsstreitigkeiten (Lk 12,13 f.) und bei strittigen Lehrfragen (Mk 12,18 ff.) um eine Entscheidung gebeten wurde, dann trat er auf wie ein Schriftgelehrter. Im Unterschied zu den Zuhörern der Schriftgelehrten gerieten die Hörer Jesu immer wieder in fassungsloses Staunen, Betroffenheit und Verwunderung. Er redete wahrlich wie einer, "der Vollmacht hat" (Mt 7, 28 f.; - Mk 6,2; - Joh 7,15). Das eigentlich Besondere seines Lehrens lag in seiner Person: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben" (Joh 14,6). Jesu Lehren war ein sich Offenbaren als Messias und Christus. Seine Lehre ist seine Person.
Wer hier der Ansicht ist, daß die zentrale Aufgabe des Religionsunterrichts das kognitive Lernen sei, möge sich bitte noch etwas gedulden. Der hl. Augustinus (354-430) fragt sich in seinem Buch: De magistro (cap. 11,38 und 14,45+46), wie Lernen möglich sei, genauer: wie das Lehrer-Schüler-Verhältnis oder wie das Verhältnis von Autorität und Vernunft aussehen müsse. Die Autorität, d.h. der Lehrer, kann nur etwas vermitteln, was die Vernunft von sich her bereits gesucht hat und was sie von innen heraus einsieht und vollzieht. Der Lehrer hat die Aufgabe, Erkenntnis bei seinen Schülern vorzubereiten, zu begleiten und zu bestätigen, erkennen jedoch müssen die Schüler selbst. Der Lehrer leitet sie zum selbständigen Denken an, macht sich dadurch aber selber entbehrlich. Der Zeit nach kommt zwar die Autorität des Lehrers zuerst, er öffnet dem Unwissenden die Pforten zur Vernunft; dem sachlichen Rang nach aber steht primär die Vernunft. Hat sie erst einmal die Kinderschuhe der Autorität abgestreift, kann sie sich zur wahren Erkenntnis aufschwingen.
Thomas von Aquin (1224-1274) führt diesen Gedanken in seinen Quaestiones disputatae de veritate noch weiter, wenn er in der XI. Quaestio schreibt, daß der Mensch lernen müsse, durch seine Verstandesprinzipien selbständig allgemeine Sätze auf spezielle Inhalte anzuwenden. Hierbei hilft der Dialog zwischen dem Lehrer und dem Schüler. Beide sind Dialogpartner. Im Keim ist in beiden das Wissen angelegt, aber zur Frucht reift es erst im Dialog. Hier scheint also nicht nur der Sachbezug des Lernens auf, sondern auch der Sozialbezug. Die Menschheit strebt nach Thomas nämlich als ganze nach der höchsten Erkenntnis und Wahrheit, nach Gott letztlich.
Hier können wir in unsere Gegenwart zurückkehren. Ich frage mich mit Johann Baptist Metz, wie wir im Religionsunterricht unsere Schüler befähigen, dem Rationalismus unserer Zeit, der unhintergehbaren Toleranz, dem konstitutionellen Pluralismus der Kulturen und Religionen, der Globalisierung der Märkte und Weltanschauungen zu begegnen? (Johann B. Metz / Lothar Kuld / Adolf Weisbrod (Hrsg.): Compassion. Weltprogramm des Christentums. Soziale Verantwortung lernen. Freiburg-Basel-Wien: Herder, 2000)
Metz (S. 9-18) geht davon aus, daß unsere
Gesellschaft auf hohe Sensibilität angewiesen ist. Unsere Zukunft
wird von den nachfolgenden Generationen getragen, und die Jugend erfährt
ihre nachhaltigste Formung durch Familie und Schule. Unter dem Leitwort
der Compassion fordert Metz ein Weltprogramm des Christentums. Diakonie,
Mitleid, Solidarität, ethisches Lernen und Erlebisbezogenheit sind
signifikante Stichworte des Weltprogramms "Compassion". Die Mystik der
Bibel ist für Johann B. Metz in ihrem Kern eine politische Mystik,
näherhin eine Mystik der politischen, der sozialen Compassion.
Ihr kategorischer Imperativ lautet: Aufwachen,
die Augen öffnen für den anderen.
Gehen wir den Fächerkanon an unseren Schulen durch. Welches Fach vermag die Kinder und Jugendlichen auf die sozialen, ethischen und emotionalen Seiten des Lebens vorzubereiten? Wer mag sie zur Selbständigkeit erziehen, wer mag im Dialog ihre eigene Erkenntnisfähigkeit fördern, wer ihnen lernen, ihr angeeignetes Wissen anzuwenden, wenn nicht der Religionslehrer. Ich denke, wo dies glaubhaft geschieht, wird das Fach Religion auch bei Eltern wieder ernster genommen. Dann zählt eine 1 (sehr gut) in Religion soviel wie in Englisch oder in Mathematik.
Uns muß allen bewußter werden, daß es in der Schule nicht nur auf kognitive Wissensvermittlung ankommt, daß Lehrer ihre Schüler nicht nur zum Wissenserwerb motivieren müssen, sondern daß es auch auf viele andere soziale, ethische oder emotionale Komponenten beim Lernen ankommt. Dann stehen vielleicht einmal nicht nur die Noten der kognitiven Fächer im Zeugnis, sondern es werden auch soziale Fähigkeiten der Schüler gefördert und ihre Sozialkompetenz benotet. Gewiß ein hoher Anspruch an den Religionsunterricht, ich weiß. Ein hoher Anspruch an uns Religionslehrer! Wir werden unsere Saat nicht selbst ernten, das ist auch klar, aber vielleicht wird in vielen vielen Jahren einmal über unseren Religionsunterricht gesprochen, im Kreis alter Männer bei einer Feuerzangenbowle oder in wenigen Jahren schon beim Taufgespräch. Wer weiß?
Als sich unser Schulbeauftragter Michael Löw im Kreis der Pfarrer unseres Dekanates vorgestellt hat, da ließ er durchblicken, daß auch er sich Gedanken macht über die Chancen des Religionsunterrichts heute. Ich gratuliere Ihnen, lieber Herr Löw, zur Ernennung, ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit in den kommenden Jahren und wünsche Ihnen für Ihre neue Aufgabe Gottes reichen Segen.
Amen.