St. Andreas Attenhausen

Anschrift:
Stephansrieder Straße 14
87776 Sontheim 2

Tel:
08336 / 642



 
Gottesdienstzeiten: Samstag (Vorabendmesse) 19.00 Uhr
Sonntag (im Wechsel mit Günz) entweder 8.45 Uhr
oder 10.00 Uhr

 
Öffnungszeiten des Pfarrbüros: Dienstag 9.00-11.00 Uhr
Donnerstag 17.00-18.00 Uhr


Pfarrkirche


Der Turm wie der Kern des Langhauses mit dem Vorzeichen auf der Südseite gehen auf die zweite Hälfte des 15. Jhds. zurück. 
1720/30 erlebte der Chorraum eine Umgestaltung und das Langhaus der Kirche nach Westen hin eine Verlängerung. 
1962/64 erfolgte im Zuge einer Innenrenovierung abermals eine innere Veränderung der Kirche. Die bisherige, neugotische Ausstattung wurde entfernt und der Altarraum nach Plänen des Architekten Hornung/Ottobeuren neugestaltet.
 
Die Pfarrkiche, geweiht dem Hl Apostel Andreas, liegt fast außerhalb des Ortes, in westlicher Richtung, auf einer Anhöhe. - Wuchtig, fast majestätisch erhebt sich der Turm an der Nordseite der Kirche mit seinen vier Glocken. Festlich begangen wird jeweils das Fest des Kirchenpatrons "St. Andreas" am Samstag vor dem ersten Adventssonntag.

Große Veränderungen vollzogen sich jedoch in den letzten Jahrzehnten.

So kam es am 1. Mai 1985 zur Einweihung der "neuen Orgel" durch Weihbischof Rudolf Schmid - errichtet vom Orgelbauer Hubert Sandtner aus Dillingen. - 1986 die "neue Weihnachtskrippe" - die bis Mariä Lichtmeß besichtigt werden kann. - Von 1992/94 erfolgte eine gründliche Innenrenovierung des Gotteshauses, die 4 Bauabschnitte umfaßte I/II Erneuerung der gesamten Elektroinstallation und des Kirchenschiffs; - III die Altarraumgestaltung und schließlich der Neubau der Sakristei (IV) mit Einbau der Lautsprecher- und Alarmanlage.

Innenansicht
Wuchtig wirkt der Volksaltar aus rötlichem Marmor (Verona) vom Tabernakel überragt. - 
Die Darstellung des Kirchenpatrons St. Andreas am Ostabschluß des Chorraums ist wohl das älteste Freskobild der Kirche. Links und rechts vom Tabernakel die vier Evangelisten (19. Jhd. / ehemalige Kanzel). Über dem Andreasbild das Symbol des Hl. Geistes wie die "Ewig-Licht-Ampel" vor dem Tabernakel.
 Das Deckengemälde verleiht dem Altarraum die entsprechende Weihe und Würde. Als Hauptgemälde die "Maria Immaculata" - auf der Erdkugel stehend, der Schlange den Kopf zertretend im strahlenden Licht - umgeben von Engeln. - Südlich davon, wie Maria dem Hl. Dominikus den Rosenkranz reicht; - und nördlich die Darstellung der Hl. Katharina von Siena. Die untere Wandfläche wird durch vier Brokatfelder aufgelockert, angepaßt der Farbigkeit des Gewölbes.

Der "Ambo" der Ort der Verkündigung des Wortes Gottes - "auf vier schlanken, goldfarbenen Tombaksäulen ruht der Evangelienthron" - eine Marmorplatte der früheren Kanzel entnommen. Die Seitenaltäre neu geschaffen: sie sind geweiht der Gottesmutter (19. Jhd.) und dem Hl. Josef. - Das Kirchenschiff mit dem Hauptdeckengemälde von 1785 stellt das Jüngste Gericht dar. Das Freskobild über der Orgelempore die Hl. Cäcilia (1921 Gebr. Haugg) die Patronin der Kirchenmusik. Die vier Ovalbilder an den Ecken des Hauptbildes zeigen die vier Kirchenväter (1921) und schließlich die vier Medaillons mit der symbolischen Darstellung der vier Kardinaltugenden.

Am 17. Juli 1994 wurde die Innenrenovierung mit Neubau der Sakristei abgeschlossen und von H.H. Diözesanbischof Dr. Viktor Josef Dammertz feierlich eingeweiht.